Grundwissen Ayurveda

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Ayurveda selbst ist eine indische Lehre, welche früher als alternative Medizin galt. Auch heute noch gibt es weltweit Ärzte, welche nach dem ayurvedischem Prinzip praktizieren. Das Wissen über die indische Lehre des Lebens (Ayurveda) ist so umfangreich, dass man all dies nicht in einem einfachen Lehrgang erlernen kann.

Grundwissen Ayurveda

Ayurveda ist also im Grunde keine Masssage – sondern eine Wissenschaft. Eine Ayurveda-Massage wird mit Grundlage des Wissens bzw. der Lehre durchgeführt. Ayurveda als Solches ist eine Krankheitslehre, die Ihre Prinzipien (Dosha) hat. Die Prinzipien bzw. Lebensenergien werden auch Vata, Pitta und Kapha genannt. Alle 3 Lebensenergien sind im Körper vorhanden, stehen aber im unterschiedlichen Maße bzw. Gleichgewicht zueinander. Die Prinzipien (unser Dosha), haben zumeist immer kleine Unregelmäßigkeiten bzw. Fehler im Organismus. Alle drei Energien müssen nun wieder in Einklang gebracht werden. Die Harmonie der Lebensenergien nach Ayurveda bekommen wir in der Lehre durch bestimmte elementare Praktiken wieder hergestellt:

1. Ernährung
2. Blickdiagnose
3. Ordnungstherapie – bestimmte Reinigungsverfahren (Einläufe, Fasten, Bäder, Musiktherapie, ayurvedische Medikamente, therapeutisches Erbrechen)
4. MASSAGEN
5. Yogaübungen
6. Atemübungen

Tatsächlich bekommt der Kunde in westlichen Wellnessbehandlungen eine Ayurveda-Behandlung bei der nur ein Teil der Therapie stattfindet – die Ayurveda-Massage selbst.

Young woman getting massage in bamboo spa.
A woman enjoying ayurveda abhyangamassage.

Wie wir ja bereits wissen ist unser Dosha in 3 Lebensenergien eingeteilt. Nicht jede Energie steht im gleichen Verhältnis zueinander, sodass jeder Patient bzw. Kunde die Ayurveda-Massage anders wahrnimmt. Für den Einen ist die Massage beruhigend, für den Anderen kann die Massage sehr belebend sein. Wichtig ist, dass die 3 Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha wieder in Einklang gebracht werden.

Eine Ayurveda Massage ist nicht immer eine Ganzkörpermassage und wird in verschiedenen Varianten ausgeführt.
Die Ausübungsformen und Anwendungsgebiete der Massage nach Ayurveda

Ob trockene Ausführung oder mit Ayurveda-Öl – Zunächst muss geklärt werden, welche Beschwerden der Patient hat. Der ausgebildete Therapeut muss nun einen sogenannten Dosha-Test durchführen. Der Doshatest wird in Form von Blickdiagnose, Pulsmessung, Befragung und bei Bedarf auch noch mit Hilfe des Horoskopes des Kunden durchgeführt. Die Prakriti-Analyse (Horoskop), findet aber meist nur in Indien selbst statt.

Nun hat das Therapeut ein entsprechendes Bild der zueinander stehenden Energien nach Ayurveda für seine Massage. Es wird ein auf den Patienten abgestimmtes Öl ausgesucht. Bei der Massage ist es manchmal nicht nötig alle Bereiche, sondern lediglich Teilbereiche des Körpers bei spezifischen Beschwerden zu massieren. Grundsätzlich gibt es eine große Auswahl an Massagen in Ayurvedapraxen.

Die Art und Umfang der Massage sollte der Therapeut wählen.